Wenn Sie gerade erst mit der Porträtfotografie beginnen, haben Sie sich wahrscheinlich gefragt, welche Blende und Brennweite am besten geeignet sind.

Um diese Frage zu beantworten, zeigen wir Ihnen, wie Sie durch das Ändern der Blende und der verwendeten Brennweite sehr unterschiedliche Effekte für Ihre Motive erzielen können.

Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung, ob Ihre Motive von ihrer Umgebung getrennt oder Teil davon sein sollen, und erhalten dann die passende Brennweite für den Porträtstil, den Sie planen.

Die Linse spielt eine entscheidende Rolle bei der Erstellung eines schönen Porträts. Es ist nicht unbedingt ein richtiges oder falsches Objektiv zu verwenden, sondern das für das Motiv und den Ort am besten geeignete Objektiv.

Manchmal möchten Sie vielleicht mehr Hintergrundinformationen zu Ihrem Motiv für ein Umweltporträt darstellen, während Sie bei anderen das Bild komprimieren und verwischen möchten, um Ihr Motiv in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken.

Die verschiedenen Brennweiten wirken sich nicht nur darauf aus, wie viel des Hintergrunds in Ihren Aufnahmen sichtbar ist, sondern auch auf die Form und Proportionen des Gesichts Ihres Motivs

Die verschiedenen Brennweiten wirken sich nicht nur darauf aus, wie viel des Hintergrunds in Ihren Aufnahmen sichtbar ist, sondern auch auf die Form und Proportionen des Gesichts Ihres Motivs. Eine Weitwinkelbrennweite kann bei falscher Verwendung sogar zu einem Karikatureffekt führen, während eine Telebildbrennweite ein schmeichelhafteres Ergebnis liefert.

Die Verwendung eines schnellen, sehr guten Objektivs ist zwar wünschenswert, kostet jedoch etwas und es ist wichtig zu wissen, dass Sie mit Kit-Objektiven und Standard-Zooms beeindruckende Ergebnisse erzielen können.

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Es ist nicht nur eine Frage der Brennweite, sondern auch, welche Blende Sie wählen. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie mit der Schärfentiefe festlegen können, welche Bildteile scharf angezeigt werden.

Was ist die beste Blende für Porträts?

Verschwommene Hintergründe

Eine große Blende wie etwa f / 4 oder f / 2,8 (oder wenn Sie eine schnelle Grundierung verwenden, f / 1,8 oder f / 1,4), erzeugt eine schöne geringe Schärfentiefe. Dies bedeutet, dass die Bereiche vor und hinter dem Fokuspunkt, die auch scharf erscheinen, sehr klein sind. Dies ist ideal, wenn Sie den Hintergrund unscharf machen möchten und nur das Motiv scharf halten. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass Ihre Fokussierung scharf ist, da sie unnachgiebig ist. Konzentriere dich auf die Augen.

Beste aus beiden Welten

Eine Blende von f / 8 (oder etwas, das ziemlich nah dran ist) kann Ihnen das Beste aus beiden Welten bieten. Die Schärfentiefe ist normalerweise eng genug, um ein Gefühl der Trennung vom Hintergrund zu erzeugen, und der Fokus ist verzeihender, während die Verschlusszeit oder das ISO-Verhältnis weniger wahrscheinlich sind. Wenn Sie ein Setup mit Studiolampen verwenden, ist diese mittlere Blende ein guter Ausgangspunkt.

Alles scharf

Eine sehr kleine Blende (z. B. f / 22) eignet sich hervorragend, wenn andere Objekte in Ihrem Rahmen ebenfalls scharf angezeigt werden sollen, beispielsweise das Modell im Hintergrund dieser Aufnahme. Wenn Sie jedoch bei kleinen Blenden aufnehmen, müssen Sie entweder eine längere Verschlusszeit verwenden, was die Verwendung eines Stativs erfordert, um Unschärfen zu vermeiden, oder den ISO-Wert zu erhöhen, wodurch Rauschen (Körnung) entsteht.

Was ist die beste Brennweite für Porträts?

24mm Weitwinkelobjektiv

Ein Weitwinkel ist normalerweise nicht das Zielobjekt für Porträtfotografen. Selbst die besten Weitwinkelobjektive können Ihrem Motiv weniger schmeicheln, als wären Sie zu nahe, Nasen und Stirnen wirken größer. Weitwinkelobjektive werden in der Porträtfotografie eingesetzt. Obwohl sie nicht ideal für Kopfschüsse sind, eignen sie sich ideal für Umgebungsporträts, bei denen Sie jemanden in ihrer Umgebung zeigen möchten, und können sie relativ klein in der Bildmitte halten.

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85mm Hochformatlinse

Ein kurzes Teleobjektiv ist in der Regel die beliebteste Brennweite des Porträtfotografen. Ideal ist eine Kamera mit einem APS-C-Sensor von etwa 56 mm oder ein Vollbildmodell von 85 mm. Es ist genauso wichtig, wie nahe Sie an Ihrem Motiv sind, als an der Perspektive, die Sie bekommen. Ein 85-mm-Abstand ermöglicht in der Regel einen bequemen Arbeitsabstand vom Motiv zum Fotografen.

200mm Teleobjektiv

Eine lange Brennweite kann für Porträtfotografen eine gute Wahl sein, da sie die Perspektive komprimiert. Dies kann für Ihr Motiv oft schmeichelhafter sein. Es ist auch einfacher, mit einem Teleobjektiv einen unscharfen Hintergrund zu erstellen. Wenn Sie auch eine große Blende wie etwa f / 2,8 verwenden, können Sie beeindruckende Ergebnisse erzielen, da der unscharfe Teil des Bildes oft auch schön aussieht.

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